Chiemsee Kasperl „Aktuelles“

Zur Zeit spielen wir regelmäßig in unserem „Stamm-Kasperlhaus“ im Haus des Gastes in Bernau am Chiemsee

Kasperl erklärt die Welt: „Haben meine Eltern mich noch lieb, auch wenn sie mit mir schimpfen?“

Chiemsee Kasperltheater, Lesungen und Kinderaktionen im Haus des Gastes:

Alter Sitzungssaal in Bernau am Chiemsee wird mit neuem Leben gefüllt!

Wo früher der Gemeinderat tagte und mit Zahlen und Fakten um sich geworfen wurde, plant die Tourist-Info im neuen Jahr ein vielfältiges Aktionsprogramm für Kinder im Alten Sitzungssaal.

So gastiert demnächst regelmäßig das Team vom Chiemsee-Kasperl im Haus des Gastes. Stephan Mikat, der selbst lange in Bernau gelebt hat, freut sich über eine neue regelmäßige Spielstätte und plant hier abwechselnd mit Katharina Maria Puchalla (www.kathys-zauberwelt.de) ein abwechslungsreiches Kinderprogramm.

„Uns ist wichtig, dass wir den Familien ganzjährig Programm für die Kinder anbieten können, dazu freuen wir uns natürlich auch in den Sommermonaten auf zusätzliche Attraktionen für die Bernauer Gäste“ meint Christoph Osterhammer, Leiter der Tourist-Info.

Einen Schwerpunkt wird dabei das bayerische Kasperltheater von Stephan Mikat einnehmen. Geplant sind außerdem eine Malaktion, Märchen-Erzählungen, ein Erzähltheater und vieles mehr, was die Kinder in und um Bernau begeistern soll. Die Aktionen werden in enger Abstimmung mit der Gemeindebücherei durchgeführt. Außerdem sind Kasperlvorstellungen für die Bernauer Kindergärten oder die Grundschule möglich. Genauso wäre die Organisation von Kindergeburtstagen in Verbindung mit einer Kasperlvorstellung und/oder dem Erzähltheater möglich. Anfragen können bereits jetzt an Stephan Mikat per Mail oberkasperl@chiemsee-kasperl.de gestellt werden.

Prien am Chiemsee ist leuchtendes Vorbild in Kasperls Kampf um das Ferienprogramm

Chiemsee Kasperltheater tritt im Sommer teilweise 2 x täglich auf

Am 10. August und am 17. August (Spielbeginn jeweils um 10 Uhr) heißt es wieder im Rahmen des Priener Ferienprogramms „Seid Ihr alle da?“. Chiemsee Kasperl Stephan Mikat hat wegen der großen Nachfrage der letzten Jahre wieder zwei Vorstellungen im Chiemsee Saal eingeplant.

Von Mitte März bis Anfang Juni hatte auch das Chiemsee Kasperltheater Corona bedingte „Sendepause“. Mit den ersten Corona-Lockerungen durfte der Kasperl dann wieder vor Kindern auftreten. Jetzt im Sommer hat er „trotz“ Corona Hochsaison, kämpft aber in der Organisation an allen Fronten gegen die Auswirkungen der Pandemie.

Zunächst war nicht klar, in welchen Sälen gespielt werden darf. Kann der Mindestabstand eingehalten werden, was sagen die Betreiber der Spielstätten? Auch viele Kommunen waren verunsichert. Die Einen sagten im Mai schon voreilig alles ab. Andere waren optimistischer und planten das Ferienprogramm voll durch. Wiederum einige Gemeinden stampften erst im Juli – kurz vor „Torschluss“ ein Notprogramm aus dem Boden. Auch die Behörden waren keine Hilfe. Unterschiedlichste Aussagen zu den Hygieneauflagen und räumlichen Voraussetzungen machten die Planung der Bayerischen Kasperltour in den Sommerferien nicht leicht.

Prien war der Leuchtturm in der Planung

Man merkte in Prien ganz besonders, den hohen Stellenwert des Ferienprogramms. Hier gab es nie Zweifel am Willen zur Durchführung. Die Kommunikation mit dem Rathaus und der Prien Marketing war hervorragend. Es stand nie in Zweifel, dass wir im Chiemsee Saal spielen können, schwärmt Chiemsee-Kasperl Stephan Mikat im Hinblick auf die Nöte und Diskussionen, denen er sich bei anderen Kommunen ausgesetzt sah.

„Da waren manche Saalbetreiber päpstlicher als der Papst“ und auch die Behörden waren unsicher und gaben teilweise sogar falsche Auskünfte, wollten aber in keinster Weise Verantwortung übernehmen.

Chiemsee Kasperl Stephan Mikat hat ein eigenes Hygienekonzept auf die Beine gestellt. Sitzpläne mit Mindestabstand und Höchstbelegung mussten ausgetüftelt werden. Und ein eigenes Buchungssystem wurde für den Ticketvorverkauf auf die Internetseite www.chiemsee-kasperl.de implementiert.

Wichtig war der Wegfall der Maskenpflicht am Sitzplatz, denn wer hat schon Lust ein Kasperltheater mit Gesichtsmaske anzusehen?

Das ist bereits seit Wochen vom Tisch und so hat das Chiemsee Kasperltheater jetzt eine Ferienprogramm-Tour auf die Beine gestellt, die sich sehen lassen kann.

Teils ohne jegliche organisatorische Begleitung durch die Kommunen, teils mit vollster örtlicher Unterstützung wie in Prien oder in den Nachbarorten Bernau und Rimsting, tourt die Bayerische Kasperltour in den Sommerferien durch Oberbayern. Wichtige Partner sind auch die Kirchengemeinden, die ihre Säle dem Kasperl immer schon gerne zur Verfügung gestellt haben. Viele Gemeinden öffnen auch ihre Sporthallen, teilweise sogar die Sitzungssäle der Rathäuser.

Bis zu zweimal täglich tritt Stephan Mikat zusammen mit seiner Partnerin Kathy Puchalla oder seiner neunjährigen Tochter Denise auf. Gespielt werden wechselnde Geschichten unter dem Motto „Kasperls lustiger Ferienspaß“ oder „Kasperls lustige Ferienabenteuer“. Das genaue Programm kann auf der Internetseite des Chiemsee Kasperltheaters eingesehen werden. Hier werden auch aktuelle Programmänderungen bekannt gegeben.